23. Septembre 2012, par Franz

Mettmen-Kies mit den Rindern

Liebe Blogleser

 

Etwas mehr als zwei Stunden dauerte es am Samstag, bis wir mit den 94 Rinder unten im Kies ankamen. Glücklicherweise ging alles gut, denn das ist nicht selbsverständlich. Der Weg ist steil und steinig und die Rangeleien und Machtkämpfe werden überall ausgetragen, auch an den gefährlichsten Stellen. Da heisst es ruhig bleiben, schlichten und manchmal Augen zu und durch. Eines machte einen Misstritt, ein Stein löste sich und das Rind fiel über den Weg hinaus. Ich sah es schon auf dem Rücken aufprallen, doch wie

Unten angekommen

durch ein Wunder konnte es sich abdrehen und mit einem Riesensprung in den unteren Weg retten…. Wieder einmal Glück gehabt. Wir waren also froh, als alle heil unten angekommen waren und sich mit einem Riesenappetit ins frische Gras stürzten.

 
Jetzt ist es still geworden in Mettmen, nur die Mutterkühe sind noch hier. Mit dem Käsen haben wir jetzt aufgehört und können uns ganz auf das einwintern der Alp konzentrieren. Es gibt noch viel abzuzäunen, die Kuhfladen müssen verteilt, Jauche ausgebracht und Holz für den nächsten Sommer geschlagen werden. Und auch der Käse im Keller wollen gepflegt sein.
 
Am Samstag werden wir dann mit den Tieren nach Glarus laufen. Da heisst es Schellen parat machen und Blumen binden für eine würdige Alpabfahrt, es war schliesslich ein guter Sommer!
 
Liebe Grüsse von Mettmen

 

Catégories: Blog Alp Mettmen | Commentaires fermés