13. Septembre 2012, par Nadja

Wehmut

D’ Vögu sammle sich uf üsem Dach,

u mängisch wird eim z Härz chli schwach.

Dr Herbscht isch itze da,

u z’ angere Läbe faht ume a.

 

D Chüe chere heimzue itz,

u fröie sich ufne saftige Gras-Bitz.

Mir Älpler aber chöis chuum gloube,

u hei ganz füechti Ouge.

Ä schöni, schträngi Zit geiz z’ Änd,

mit viune Furche ade Händ.

 

Schöni Momente heimer erläbt dä Summer,

o wemer viu hei verpasst im Tal unger.

Mängisch heimer müesse kämpfe,

aber nie heimer d’ Sach a Nagu wöue hänke.

Nume dr Senn het üs im Stich glah,

drum het hie gfäut ä Maa.

Aber zäme heimers chönne schaffe,

mi lehrt o geng us settige Sache.

 

Schliesslech ischs ä herrlechi Zit gsi,

u glich ischme froh, ischs itz verbi.

Wieder blibe lige am Morge,

ohni sech ume Chäs müesse z Sorge;

das het o sini schöne Site

u drum weimers gniesse itze.

 

Wehmut ghört zum Älpler-Läbe,

aber dr nächscht Summer chunnt – äs isch ä Sägä!

 

 

Liebe Leserinnen und Leser, jetzt gehts endgültig dem Ende zu. Morgen, 14. Sept., werden die Kühe, die Kälber und schon bald auch die jungen Katzen von den Besitzern abgeholt. Die Rinder und Galtkühe bleiben noch eine Weile hier. Simon und ich werden dieses Wochenende wieder mal nach Hause reisen. Es bleibt jedoch noch sehr viel aufzuräumen und daher werden wir anschliessend noch einige Zeit auf Site Alp arbeiten. Ich werde mich nochmals melden…

 

Liebe Grüsse aus den Bergen

Nadja

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